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Donnerstag, 9. Feber 2012
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Polen kündigt Glücksspielbeschränkungen an
Samstag, 31. Oktober 2009
Anfang Oktober ging ein personelles Erdbeben durch die Reihen der polnischen Regierungspartei von Ministerpräsident Donald Tusk – Innenminister, Justizminister, Vize-Wirtschaftsminister und der Sportminister mussten ihren Hut nehmen. Der Grund war die sogenannte „Glücksspiel-Affäre“. Die zieht jetzt sogar so weite Kreise, dass Donald Tusk eine Glücksspielnovelle plant. Dabei will er Internet-Gambling verbieten.

Der polnische Ministerpräsident hat drastische Maßnahmen zur Glücksspielbeschränkung angekündigt. Demnach sollten Spielautomaten nur noch in Casinos stehen dürfen und die monatliche Abgabe pro Apparat werde von 180 Euro auf 480 Euro erhöht.

Man habe sich auf eine endgültige Beschränkung geeinigt, erklärte Tusk am gestrigen Dienstag bei einer Pressekonferenz in Warschau. Während die Opposition den Plan lobt, halten ihn Unternehmer der Branche für absurd und drohen mit 100.000 Arbeitslosen.

Die Affäre zeigt nun weitreichende Konsequenzen, nicht nur dass Tusks Vorreiterschaft im Rennen um das Präsidentschaftsamt stark geschrumpft ist – von 50% auf 21% der Stimmen – auch das Glücksspiel-Gesetz soll nun geändert werden. Donals Tusk will Spielautomaten nur mehr in Casinos zulassen und höher besteuern.


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