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Donnerstag, 9. Feber 2012
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Staatliches Monopol auf Sportwetten nicht weiter begründbar
Samstag, 14. November 2009
Mit Schleswig Hohlstein Kiel kündigt das erste deutsche Bundesland den heftig umstrittenen Glücksspielstaatsvertrag und hat Zusagen von anderen Bundesländern, die sich dieser Kündigung anschließen wollen, wie der Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp (CDU) in einer dpa Meldung zitiert wird.

Seit 2005 erforscht die DOA bereits in Langzeitstudien das Spielverhalten bei Sportwetten und anderen Gaming-Angeboten im Web. In der ersten empirischen Untersuchung kommt die Division on Addictions (DOA) www.divisiononaddictions.org der Harvard Medical School zu dem Ergebnis, dass rund 95 Prozent der Online-Spieler kein problematisches Spielverhalten aufweisen.

Ein Forschungsprojekt des Center of Sports Management (CSM) des Instituts für Marketing und Management der Leibniz Universität Hannover untersuchte die Regulierung des deutschen Sportwettenmarktes und veröffentlichte das Ergebnis auf der Homepage der uni-hannover.de. Die Wissenschaftler kommen dabei zu folgendem Ergebnis: Das staatliche Monopol ist ökonomisch nicht zu rechtfertigen. Die Ökonomen konnten beim Glücksspielmarkt indes keine Gründe für eine Monopolisierung finden.

Mittlerweile schwenken auch ursprüngliche Befürworter eines staatlichen Monopols, wie etwa der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), um und favorisieren nun die Beteiligung privater Wettanbieter, wie das Handelsblatt berichtete. Aus Sicht von Michael Vesper sind die Einnahmen der Sportverbände in Gefahr, da auf Grund geringerer Einnahmen aus dem Glückspiel die Zuschüsse für den Breitensport und den DOSB dramatisch sinken.
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