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Pokerspieler als Broker und Risk Manager an der Wallstreet?
Sonntag, 22. November 2009
Poker-Champions sind diszipliniert, verfügen über strategisches Denken und können Risiko richtig einschätzen. Die Headhunter der Wallstreet wissen das zu schätzen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Aaron Brown. Er ließ seine Pokerkarriere hinter sich und mischt stattdessen als Riskmanager bei AQR Capital Management LLC mit. Aber auch Investmentbanker wechseln die Fronten: So machte Steven Begleiter, Ex-Bear Stearns Banker, sein Hobby zum Beruf. Allein im Jahr 2009 erspielte er sich am Pokertisch 1,6 Millionen US-Dollar.

Was haben also Börsenhändler und Profispieler gemeinsam? Adams analysierte dieses Phänomen und ging dem Mysterium auf den Grund: Poker ist mehr als nur ein Spiel. Es ist eine der besten Möglichkeiten zu lernen wie Verhandlungen geführt werden und Risiken richtig einzuschätzen sind. Entscheidungen müssen stehts unter großem Druck getroffen werden. Beim Spiel wird strategisches Denken entwickelt und das Gedächnis trainiert. Anstatt sich in den Details zu verlieren, konzentrieren sich die Gambler demnach auf den springenden Punkt. Alles Fähigkeiten, die auch für Erfolg am Parkett wesentlich sind.

Pokerkenntnisse allein sind aber noch lange keine Garantie für nachhaltigen Erfolg. Zocker bleiben eben Zocker: "Nur weil Pokerspieler gute Händler abgeben würden, heißt es nicht, dass sie mit ihren eigenen Investitionen immer gut umgehen", legt Adams die Tatsachen auf den Tisch.
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