Gaming VC gegen Boss Media
Sonntag, 25. April 2010
Weitere Einzelheiten über die schockierende Nachricht, daß Gaming VC seine Rechtsstreitigkeiten in Malta mit Schadensersatzforderung von Boss Media und dessen Muttergesellschaft GTechG2 begonnen hat, sind ans Tageslicht befördert worden. Es scheint, daß Unstimmigkeiten in der Interpretation des italienischen Lizenzsystems ein Schlüsselelement in den Streit zwischen den Unternehmen ist.
Wie bereits in einem unserer vorherigen Stories berichtet, wurde der Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen durch die Kündigung eines Softwarevertrages von Seiten Gaming VC und seine Aktivitäten in Italien ausgelöst. Im Dezember 2009 hat Gaming VC sein in Italien lizenziertes Tochterunternehmen Betpro verkauft und es hat anscheinend, laut offiziellen Dokumenten, dadurch keine offizielle Lizenz mehr in Italien.
Da es keine Lizenz mehr für den italienischen Markt hat, hat Boss Media sich entschieden, seinen Softwarevertrag, der sich auf alle Produkte in Italien bezieht, zu kündigen. Dieser Schritt hat auch Folgen für ein anderes in Italien tätiges Unternehmen; in diesem Fall ein weiteres Tochterunternehmen von Gaming VC mit dem Namen Betaland.com. Generell hat die Kündigung des Vertrages Implikation für den gesamten italienischen Markt des Unternehmens, da dieser Markt in Italien mit seinen Spielern 39% des Reingewinns für Gaming VC darstellt.
Ein anderes Element des Rechtsstreits zwischen Gaming VC und Boss ist ein Streit, bei dem der Onlinecasinobetreiber behauptet, das eine seiner Datenbanken missbraucht wurde. Dies bezieht sich spezifisch auf einen der Punkte, bei denen Boss Media von Gaming VC beschuldigt wird, Daten und Informationen an ein anderes Unternehmen weiterzugeben, und dies hat für Gaming VC einen erheblich Schaden zur Folge gehabt.
Boss Media und Gaming VC haben in der Vergangenheit eine lange Periode der Zusammenarbeit genossen, umso mehr ist der Rechtsstreit generell ein Schock für die Branche.
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