Dänische Marktliberalisierung in Sicht?
Samstag, 8. August 2009
Ein Sprecher für Ladbrokes, der sich schon früher gegen das staatliche dänische Glücksspielmonopol ausgesprochen hatte lies verlautbaren, daß der britische Wettriese vorbereitet ist einen Antrag an die Regulierungsbehörde für Glücksspiel zu senden, falls die skandinavische Nation öffnet ihren Onlineglücksspielmarkt öffnen wird.
Die Dänen haben vor kurzem einen Entwurf zur Deregulierung des Marktes fertiggestellt und vorgelegt. Nach jahrelangen Gefechten mit privaten Spielebetreibern und der Europäischen Kommission über Danske Spil´s Monopol auf dem lokalen Spielemarkt wird davon ausgegangen, daß die Vorschläge zur Stellungnahme und Genehmigung der Europäischen Kommission vorgelegt wurden, die bis zum 7. Oktober Zeit ihre Meinung zu dem Vorschlag abzugeben.
Spekulationen basierend auf Insiderinformationen gehen davon aus, daß die neue dänische Lizenzregelung sehr teuer für die Betreiber von Sportwetten, Onlinecasino- und Pokerwebseiten wird.
Ladbrokes Regionalmanager für Deutschland, Richard Funch, lies verlautbaren, daß die möglichen Kosten Ladbrokes bei der Applikation einer Lizenz in Dänemark nicht abhalten wird.
Ein dänischer Vorschlag, der dies möglicherweise in Frage stellen wird hat die die Absicht Rubbellose, Lotterie-, sowie Onlinebingo für den noch Monopolisten Danske Spil reservieren zu lassen.
Funch sagte vor kurzem: „Wir werden versuchen uns die ganze Sache von einem rechtlichen Standpunkt einmal näher anzuschauen. Die Regierung versucht natürlich eventuelle Einschränkungen für andere Anbieter zu behalten, um das existierende Monopol nicht zu gefährden. Wir sehen ein, das die Lotterie ist eine historische Struktur hat, aber wenn es um Rubbellose und Bingo geht, die wir in anderen EU-Märkten wie z.Bsp. in England schon anbieten, wird es problematisch.“.
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